Unser Bürogebäude ist ein historisches Handwerkerhaus aus dem Jahr 1865 – charmant gelegen mit großem Garten und zwei prachtvollen Tulpenbäumen im Vorgarten. 2012 wurde das Gebäude mit viel Liebe zum Detail saniert. Besonders der kunstvoll gestaltete Terrazzoboden und die Wandmalereien im Eingangsbereich lassen noch heute die Geschichte des Hauses lebendig werden.
Ursprünglich befanden sich neben dem Haupthaus mehrere Nebengebäude, in denen einst Tiere gehalten wurden. Später baute der Vorbesitzer dort eine Autowerkstatt ein – inklusive einer großen Hebebühne im vorderen Raum.
Im ersten Bauabschnitt wurde der Anbau erweitert und mit neuen Fenstern ausgestattet. Nach einer vorübergehenden Baupause haben wir die Arbeiten im Januar 2024 wieder aufgenommen. Dafür stellten wir bei rpb ein internes Planungsteam zusammen, entwickelten gemeinsam mit unserer Vermieterin neue Konzepte und holten Angebote von Handwerksbetrieben ein.
Im März begannen wir mit einer großen Aufräumaktion – denn zuletzt wurde der Anbau hauptsächlich als Abstellraum genutzt.
Im April und Mai wurden als erste Baumaßnahme Daten- und Stromkabel sowie Versorgungsleitungen verlegt. In den WCs wurden die Vorwände aufgebaut und die Anschlüsse gesetzt. Zudem wurde der Boden im vorderen Raum mit Epoxidharz versiegelt, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern und das später verlegte Holz dauerhaft zu schützen.
Im Juni wurde anschließend in dem hinteren Teil des Anbaus die Fußbodenheizung verlegt. Anschließend wurde in den neu angebauten hinteren Räumen Estrich eingebracht, um das Bodenniveau an die übrigen Flächen anzugleichen. Geplant war, den vorderen Bereich mit Holzdielen und den hinteren Teil des Anbaus mit Fliesen auszustatten. Da beide Bodenbeläge unterschiedliche Unterkonstruktionen und Aufbauhöhen erfordern, war der Ausgleich im Vorfeld notwendig.
Ganz nach dem Spruch „Beton schafft Realität“ markierte dieser Schritt einen wichtigen Meilenstein in dem Projekt und half uns gleichzeitig dabei, ein besseres Bild davon zu gewinnen, wie der Raum später einmal wirken wird.
Auch die Arbeiten im vorderen Raum, durch die hohen Decken und das spitz zulaufende Dach von uns Kathedrale genannt, gingen weiter und es wurden vier Heizköper angebracht.
Im Juli widmeten wir uns den vielen wichtigen Details des Innenausbaus. Die Decken wurden gedämmt und mit Trockenbau verkleidet. Zudem fanden auf der Baustelle die ersten Gespräche mit unserem Maler statt, um den künftigen Anstrich abzustimmen. Eine Besonderheit stellten die neu errichteten hinteren Räume dar, die mit Lehmzement aufgebaut wurden. Daher war es entscheidend, eine Farbe zu wählen, die – ebenso wie der Lehmzement – diffusionsoffen ist, um das Raumklima positiv zu unterstützen und die Atmungsaktivität der Wände zu erhalten.
Im August wurde dann der Boden verlegt. Im vorderen Raum wurden Holzdielen, im hinteren Teil des Anbaus graue Fliesen verlegt. So langsam konnte man immer besser die tatsächlichen Räume erahnen.
Anfang September wurde unsere neue Küche von IKEA aufgebaut – das Herzstück bildet eine zentrale Kücheninsel, die den Raum optisch und funktional aufwertet. Im Anschluss wurden neue Türen eingebaut. Danach starteten die Malerarbeiten. Neben den Wänden wurden auch das schöne Stallfenster sowie unsere Stahltür sorgfältig aufgearbeitet und frisch lackiert.
Nach einem wohlverdienten Urlaub zu Weihnachten und Neujahr starteten wir im Januar 2025 dann mit den letzten Arbeiten im Anbau. Es wurden Details nachgebessert, Sanitärobjekte und Lampen angebracht, Möbelstücke bestellt und aufgebaut und Deko ausgewählt.
Im Februar haben wir dann den Anbau mit einem gemeinsamen Essen eingeweiht. Wir freuen uns über diese Büroerweiterung, da wir nun großzügige Räumlichkeiten haben, um uns dort mit dem gesamten Team aufzuhalten. Neben drei Jubiläen, feierten wir im Anbau bereits das Zuckerfest 2025 und haben mehrere gemeinsame Mittagspausen hier verbracht.
